Stell die Welt auf den Kopf

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Kraft und Flexibilität: Dann gelingt dein Handstand!

Bei dem Wort “Handstand” wird vielen mulmig, es ist keine leichte Übung. Unmöglich ist sie aber keinesfalls, selbst wenn du kein Profi-Athlet ist. Ob als Teil deines Fitness-Programms oder Yoga – Workouts schwing öfter mal die Beine nach oben, denn Experten zufolge macht es dich nicht nur gelenkiger, sondern bringt dir auch andere gesundheitliche Vorteile. Daher heißt die Devise: Herz vor Verstand! Vielleicht ist es an der Zeit deine Angst ( die meisten haben Angst) zu besiegen.

Wenn wir unsere Angst überwinden, können wir alte Muster aufbrechen, dann beginnt Veränderung“,

Also los! Auch räumlich gilt: Herz über Kopf – wie bei allen Umkehrhaltungen im Yoga. Um die Welt auf den Kopf zu stellen, brauchst du vor allem eine

  • starke Körpermitte
  • gut gedehnte Hand- und Schultergelenke
  • einen rund gedachten Rücken statt Hohlkreuz
  • starke und geöffnete Schultern, wirkliches Fingerspitzengefühl.
  • Und natürlich den Mut, deinen Schwerpunkt über die Hände zu verlagern – denn die sind dein Fundament.

Wenn du gut vertraut bist mit den Vorbereitungsübungen bist, kannst du zum Handstand kommen – anfangs am besten mit jemandem, der hilft und sichert! Bist du dir (noch) nicht so sicher, machst du zusätzlich die Dehn- und Kraftübungen.

Handstand an der Wand

EIN GESTÄRKTER RUMPF UND OBERKÖRPER

Anfänglich wird es dir wahrscheinlich schwer fallen, dich lange auf den Händen zu halten, doch mit der Zeit werden die Muskeln in den Armen, Schultern und Rumpf stärker werden. Nachhelfen kannst du, indem du dich beim Handstand fünf bis zehn Minuten gegen eine Wand lehnst. Je öfter du übst, desto kräftiger wird dein Oberkörper.

MEHR GLEICHGEWICHT

Für einen Handstand brauchst du nicht nur Muskelkraft, sondern auch einen guten Gleichgewichtssinn. Um diesen zu schärfen, solltest du versuchen, deinen Handstand freistehend (ohne Stütze) auszuführen, oder dich zumindest zwischendurch immer wieder von der Wand wegdrücken. Das regelmäßige Handstand-Üben hilft übrigens auch, um das “Fallen” zu lernen. Wenn du deinen Handstand übersteuerst also dich zu stark mit den Beinen wegdrückst und zu fallen drohst, helfen dir gewisse Übungen um relativ einfach und ohne Schäden davon zu tragen aus dem Handstand zu kommen.

STÄRKERE KNOCHEN, BESSERE DURCHBLUTUNG

Der Handstand zählt als Gewichtsübung und kann Osteoporose vorbeugen. Dadurch, dass eine Vielzahl an Muskeln beansprucht wird, wird der Aufbau von Knochenmasse gefördert. Der Handstand fördert außerdem die Durchblutung des Oberkörpers, vor allem die der Lunge.

GUTE LAUNE

Wer öfter mal Kopf steht, der kann damit auch seine Stimmung aufpeppen. Durch den Handstand, gelangt mehr Blut ins Gehirn, was eine aufmunternde und beruhigende Wirkung hat. Zudem wirkt sich der Handstand auf die Adrenaldrüse aus, sodass die Produktion des Stresshormons Cortisol reduziert wird. Deshalb wirkt ein Handstand auch bei einer schlechten Stimmung Wunder!

Dieses Jahr darfst du dich auf eine Handstand Workshop – Reihe freuen.

 

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